Storage mit Eigenintelligenz

Ein zentraler Storagepool ist noch keine Konsolidierungslösung. Wenn zentralisierter Speicher echten Nutzen entfalten soll, muss er mit Intelligenz ausgestattet sein. Bacher Systems zeigt den Weg zum integrierten, sich selbst organisierenden Storage.

Mit Lösungen von Bacher Systems wird Storage zur intelligenten Ressource - alle Server haben Zugriff auf einen einzigen, policy-basierenden Datenpool.
Mit Lösungen von Bacher Systems wird Storage zur intelligenten Ressource - alle Server haben Zugriff auf einen einzigen, policy-basierenden Datenpool.

Die meisten IT-Landschaften sind nicht über Nacht entstanden. In der Regel liegt einer IT-Umgebung ein historisches Wachstum zu Grunde, das oft von den Anforderungen einzelner Anwendungen bestimmt wurde. Zum Beispiel brauchte eine Abteilung mehr Rechnerkapazität oder mehr Speicher - um die reibungslose Geschäftsabwicklung zu erhalten, wurde die Anforderung rasch lokal abgedeckt. Ein paar Monate später entstand eine ähnliche Anforderung an anderer Stelle im Unternehmen - und wieder wurde auf lokaler Ebene erweitert. Nach ein paar Jahren Wachstum dieser Art liegt eine stark dezentrale Umgebung vor - in der nicht nur die Server, sondern auch die zur Verfügung stehenden Storagekapazitäten extrem verteilt ist. Das bedeutet für die IT-Administration großen Verwaltungsaufwand, der hohe Kosten mit sich bringt. Seit einigen Jahren wird versucht, diesem Wildwuchs unter dem Begriff Storagekonsolidierung entgegenzuwirken. Die vordergründige Lösung ist dabei, einfach einen zentralen Storagepool aufzubauen. An diesen werden die einzelnen Server angebunden und jeder Server bezieht den benötigten Speicher. Leider wird oft erst in der Praxis klar, dass der Konsolidierungseffekt aus solchen Lösungen nur minimal ist. Eine räumliche Zusammenführung der Speicherressourcen ist zwar ein erster Schritt, aber noch lange keine echte Storagekonsolidierung.

Echte Konsoliderung

Bacher Systems konzentriert sich auf Lösungen, die eine echte Konsolidierung Wirklichkeit werden lassen. Wie die nebenstehende Abbildung zeigt, wird dabei der Storagepool als abgeschlossenes System mit Eigenintelligenz ausgeführt. Damit werden unter anderem diese völlig neuen Möglichkeiten erschlossen:

  • Nutzung gemeinsamer Daten: Ein- und dieselben Daten sind von unterschiedlichen Servern für mehrere Aufgaben nutzbar. Redundanzen in den Daten oder aufwändige Kopiervorgänge entfallen.
  • Gleichzeitiger Zugriff vieler Server: Die Daten stehen nicht nur mehreren Servern zur Verfügung, sie können sogar gleichzeitig verwendet werden. Damit können zum Beispiel sehr kostengünstige Web-Server Farmen oder Computing-Grids realisiert werden.
  • Policy-basierende Speicherung: Auf Basis von definierten Regeln entscheidet der Storagepool selbst, wie und in welcher Form Daten gespeichert werden. Zum Beispiel könnte festgelegt sein, dass oft benötigte Files grundsätzlich auf einem extrem performanten Diskpool abgelegt werden.
  • Self-Healing Features: Das in den Lösungen verwendete intelligente Filesystem ist in der Lage, den Verlust von Daten zu erkennen und diese automatisiert im Hintergrund wiederherzustellen.
  • Virtualisierung von Storage-Pools: Durch die Virtualisierung von Datenpools ist es möglich, Abteilungen die gewünschten Anforderungen lt. Service Level Agreements zu garantieren, ohne dass das dafür benötigte Storage sofort angeschafft werden muss.

Was bringt echte Storagekonsolidierung?

Lösungen zur echten Konsolidierung der Speicherressourcen sind nicht nur aus der Perspektive von Technik und Administration elegant. Sie wirken sich auch wirtschaftlich in höchst positiver Weise aus:

  • Reduktion der Investitionskosten: Ein zentraler Storagepool mit intelligenter Verwaltung kostet weniger als viele verteilte Storagekapazitäten. Während bei einer verteilten Lösung an zahlreichen Stellen Überkapazitäten gehalten werden müssen, wird bei einer zentralisierten Lösung die vorhandene Totalkapazität wesentlich effizienter genützt. Dazu kommt, dass Erweiterungen des Storagepools herstellerunabhängig und nach dem jeweils besten Kosten/Nutzenverhältnis durchgeführt werden können.
  • Steigerung der Produktivität: Die Aufwände für das Speichermanagement werden um mehr als 60% reduziert. Als Faustregel gilt, dass in einer intelligenten Storageumgebung fünf- bis zehnmal mehr Speicher pro Administrator bewältigt wird, als in einer Umgebung, in der die Speicherressourcen den einzelnen Servern fix zugeordnet sind.
  • Steigerung der Systemverfügbarkeit: Mit einer intelligenten Zentralisierung der Speicherressourcen wird es möglich, Wartungsarbeiten, Backups oder Upgrades so durchzuführen, dass keine oder nur sehr kurze Downtimes auftreten. Und minimierte Downtimes münzen sich für viele Unternehmen heute sofort in einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil um.